Francesca kam herein, und das Erste, was ich dachte, war: Mensch, wie schön, dich zu sehen. Das war kein „Oh, eine Kundin von damals“. Es war echte Freude. So, wie man sich freut, wenn man eine gute Freundin wiedertrifft.
Und das Interessante passierte sofort: Wir fanden wieder in die gleiche Energie. Es war nicht, als müssten wir von vorne anfangen. Es war, als hätten wir eine Unterbrechung gemacht, und jetzt ging es einfach weiter.
Das macht mir klar, dass echtes Handwerk und echte Verbindung nicht verfallen. Sie pausieren einfach.
Diesmal sollte es nicht nur ein Shooting für Francesca sein. Es sollte Lehr-Material für meinen Kurs werden. Foto- und Videomaterial, das zeigt, wie Boudoir-Fotografie funktioniert. Mit echten Menschen. Mit echter Chemie zwischen Fotografin und Model.
Francesca hat es wieder gemacht. Sie hat mir vertraut. Und mehr noch: Sie hat verstanden, dass sie damit nicht nur für sich selbst vor der Kamera stand, sondern für alle anderen Frauen, die sich nicht trauen, diesen Moment zu ergreifen.